GEMOS Gebäude-Management-System
Gebäude-Management, Sicherheits-Management, Risk - Management, Facility -Management - das sind noch lange nicht alle Begriffe, mit denen man die Funktionen und Leistungen von GEMOS beschreiben kann. GEMOS ist eine Produktfamilie aus Software, Hardware, Zubehör und Dienstleistung. GEMOS unterstützt als Software basierte grafische Managementplattform die technische und organisatorische Umsetzung von Gefahrenabwehr jeder Art. Die individuelle Definition der Gefahren für Unternehmen und Institutionen steht dabei am Anfang der Anpassung von GEMOS an die Bedürfnisse des Kunden. Sicherheit ist Chefsache, aber im Tagesbetrieb müssen die Instrumente zur konsequenten Umsetzung den verantwortlichen Mitarbeitern zur Verfügung stehen und dabei einfach, logisch und intuitiv bedienbar sein. Dies stellt GEMOS durch Gewerke übergreifende Interaktionen, logische Verknüpfungen und seiner intuitiven Oberfläche selbst bei der Bedienung von komplexen sicherheitstechnischen Anlagen wie z.B. Brandmelde-, Einbruchmelde-, Video-, Fluchttürsteuerungs-, Zugangskontroll- und Sprechanlagen sicher.
Was ist GEMOS?
Visualisierung
Die Visualisierung von Zuständen wie z.B. Alarm, Störungen und Meldungen müssen klar, eindeutig, nachvollziehbar und leicht verständlich sein. Die gesamte Bedienung in GEMOS erfolgt daher über übersichtliche, moderne und individuell angepasste Weboberflächen. Da die Visualisierung auf den GEMOS Arbeitsplätzen vollständig im Browser (MS Internet Explorer oder Mozilla) erfolgt wird keine zusätzliche Clientsoftware auf den Arbeitsplätzen benötigt. GEMOS unterstützt alle Multi-Media-Formate, die auch von den jeweiligen Browsern unterstützt werden. So können Videostreams über Standards wie z.B. H.264, MPG4, direkt in der GEMOS-Oberfläche dargestellt und gemanagt werden. Meldersymbole sind in allen gängigen Grafikformaten integrierbar und können einzelnen Zuständen und Typen von Meldern sowie bestimmten Zustandskombinationen (z.B. Sprechstelle besetzt + ankommender Ruf) zugeordnet werden. Die zur Lokalisierung benötigen Lagepläne können z.B. via AutoCAD® Direktimport (DWG), Vektorgrafiken (SVG) oder mit einfachen Grafiken (GIF, JPG, PNG, BMP) dargestellt werden. Die Integration externer Links sowie gängiger Skriptsprachen (PHP, Perl, CGI,...) in GEMOS werden unterstützt. Speziell auf die Melder und Geräte abgestimmte Bedienteile informieren über die Subsysteme und erlauben alle freigegebenen Steuerungen.
Meldungsbearbeitung
Meldungen werden im Alarmstapel angezeigt und können von berechtigten Arbeitsplätzen einzeln oder zur gemeinsamen Bearbeitung aufgerufen werden. Grafische Darstellungen mit dem Melderort und Ablaufanweisungen (Maßnahmenpläne) unterstützen die Meldungsbearbeitung. Schritt für Schritt wird der Bediener durch die Handlungsvorgaben geleitet. Wobei die mit dem Kunden definierten Ablaufanweisungen, meldungsbezogene Benachrichtigungen und Systemassistenten die tägliche Arbeit mit GEMOS erleichtern.
Beispielvideo zur Meldungsbearbeitung
Schnittstellen
Aus den Bereichen Sicherheits-, Kommunikations- und Gebäudetechnik sowie Facility -Management stehen über 400 verschiedene proprietäre Schnittstellen zu allen gängigen Systemen zur Verfügung. Darüber hinaus unterstützt GEMOS Standardschnittstellen wie z.B. OPC, BACnet, LON, EIB und SNMP. Die physikalische Anbindung von Subgewerken an GEMOS ist sowohl über serielle Schnittstellen (RS232, RS485, RS422 etc.) oder über TCP/IP - Schnittstellen möglich.
Eine durchgängige GEMOS interne Protokollstruktur und die klare Abgrenzung einzelner Module sorgen für höchste Sicherheit im Umgang mit unterschiedlichsten Protokollen, von seriellen Anbindungen über Netzwerkkopplungen bis hin zu komplexen Datenbankanbindungen. Eine tiefgehende Implementierung und objektorientierte Abbildung der "realen" Welt, nicht als abstrakte Datenpunkte sondern als vollständige Melder und Objekte, vereinfachen die Einbindung von Fremdsystemen jeder Art. Die Konfiguration der Melder erfolgt im Normalfall vollautomatisch durch Übernahme der Informationen aus dem Subsystem. Die physikalische Kopplung erfolgt dabei über den GEMOS - Sicherheitsbus auf Basis einer seriellen- oder TCP/IP - Verbindung über systemeigene Schnittstellenkarten.
